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Ohne Impfung keine Schule?
Auch in Deutschland sollen die Masern ausgerottet werden. Damit das gelingt, wird es von den Gesundheitsbehörden als notwendig betrachtet, mindestens 95 % der Kinder und Jugendlichen zweimal gegen Masern zu impfen. Um diese Impfraten zu erreichen, werden schon längere Zeit vermehrte Aufklärungsaktionen, besonders in Schulen durchgeführt. Durch Überprüfung der Impfausweise sollen „Impflücken“ erkannt werden und die Schüler, die nicht ausreichend geimpft sind, erhalten ein Informationsschreiben ...
für ihre Eltern. Darin wird auf die Dringlichkeit der Impfung hingewiesen.
Sollte es mit solchen Maßnahmen nicht gelingen, das Impfziel zu erreichen, steht eine Impfpflicht gegen Masern zur Diskussion. Außerdem wird erwogen, dass nur noch derjenige Kindergarten und Schule besuchen kann, der die öffentlich empfohlenen Impfungen nachweist oder die entsprechende Krankheiten – ärztlich bescheinigt - schon durchgemacht hat.
Da solche Maßnahmen die Grundrechte derjenigen einschränken, die sich bisher – aus welchen Gründen auch immer – gegen (manche) Impfungen entschieden haben, sollten sie gut begründet sein.
Im Artikel 5 des deutschen Grundgesetzes heißt es unter anderem: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten…. Eine Zensur findet nicht statt.
Im Schulbuch meiner 14jährigen Tochter (Arbeitsbuch für Gesellschaftslehre, 7./8.Klasse) ist beschrieben, wie die Medien arbeiten sollten. Im Pressekodex geht es dort um die Achtung vor der Wahrheit und wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit. Es ist auch über Auffassungen zu berichten, die die Redaktion nicht teilt. Eine Demokratie kann nur funktionieren, wenn die Menschen regelmäßig und umfassend informiert werden.
Was könnten wir zu Masern alles wissen, wenn die Veröffentlichungen aus der internationalen medizinischen Fachliteratur berücksichtigt werden?
Auch höchste Impfraten haben Masernausbrüche nicht verhindert.
Selbst zweimal Geimpfte sind an Masern erkrankt.
Die Zahl schwerer Masernverläufe (Todesfälle) war schon lange vor der Anwendung von Impfungen stark zurückgegangen.
Es erkranken jetzt auch vermehrt Säuglinge, die vor Einführung der Impfung durch den Nestschutz der Mutter geschützt waren.
Komplikationen nach (Masern)Impfungen werden nur in 5% der Fälle gemeldet; die übrigen 95% sind aber Wirklichkeit. Das Meldeverhalten der Ärzte kann durch deren gezielte Schulung um den Faktor 10 verbessert werden. Zu 2/3 aller nach Impfungen im Kindesalter beschriebenen Komplikationen gibt es keine Untersuchungen, die beweisen, ob eine Impfung die Ursache war oder nicht.
Zwei Beispiele mögen Ihnen aufzeigen, wie groß die Informationslücken sind. Finnische Ärzte stellten fest, dass 7 von 9 zweimal gegen Masern Geimpfte trotzdem erkrankten, wenn sie mit einem Masernkranken das Schlafzimmer teilten. Jeden zweiten schützte die Impfung nicht, wenn er im selben Haus wohnte. Aus USA erfahren wir, dass die Wirksamkeit der Masernimpfung nicht ermittelt werden konnte, weil bei einem Masernausbruch kein Ungeimpfter erkrankt war.
Der Sieg über die großen europäischen Seuchen war keineswegs primär ein Sieg der Medizin, so war im August 2001 im Bundesgesundheitsblatt zu lesen, dass die deutschen Gesundheitsbehörden selbst herausgeben. Und weiter stand dort, dass medizinische Dienste und Forschung fehlgeleitet sind. Was wir für das Gesundheitswesen ausgeben, stellt eine entsprechende Fehlinvestition dar, weil wir von falschen Annahmen über die Grundlagen menschlicher Gesundheit ausgehen.
Es ist an der Zeit, dass die Allgemeinheit über diese Aspekte informiert wird und eine öffentliche Diskussion erfolgen kann. Dafür stehe ich gerne zur Verfügung und freue mich auf einen regen Austausch. Weitere Informationen rund ums Impfen und Quellenangaben finden Sie auch unter libertas-sanitas.de.
Zu meiner Person: Jürgen Fridrich, Vater zweier Kinder, Autor des Buches „Impfen mit den Augen des Herzens betrachtet – Tatsachen statt Expertenmeinungen“, Ansprechpartner am Impfsorgentelefon, technischer Wissenschaftler.
Mit kunterbunten Grüßen wünsche ich einen schönen Sommer. |